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Grill-Spass
- ja aber SICHER!
Grillen macht Spass, ist aber nicht ganz ungefährlich. Zwischen 3.000 bis
4.000 Grillunfälle passieren pro Jahr, 400 bis 500 enden mit schwersten Verbrennungen.
Wer beim Grill-Spass
auf "Nummer sicher" gehen will, sollte deshalb schon beim Kauf von Grill,
Holzkohle und Grillanzündern ganz genau hinschauen, empfiehlt "Das sichere
Haus". Sicherheitsgeprüfte Grillgeräte tragen am Gerät die
Nummer DIN 66077 und das GS-Zeichen. Diese
Geräte haben keine scharfen Kanten und stehen kippsicher. Apropos kippsicher:
Der Grill sollte immer fest auf einem nicht entflammbaren
Untergrund stehen. Auch
bei der Holzkohle gibt es Qualitätsunterschiede, hochwertige Ware ist an
der DIN 51749 zu erkennen. Absolut
tabu sind beim Anzünden brennbare Flüssigkeiten wie Brennspiritus oder
Benzin! Dieser sträfliche Leichtsinn führt immer wieder zu
katastrophalen - manchmal sogar tödlichen - Unfällen. Selbst gelartige
Grillanzünder auf Alkoholbasis sind nicht immer ungefährlich. Niemals
brennbare Flüssigkeiten auf die schon glühenden Kohlen schütten,
gerade bei schon aufgeheizten Kohlen können meterhohe Stichflammen entstehen.
Im Fachhandel gibt es feste und flüssige Anzündhilfen, deren Güte
leicht am entsprechenden Sicherheitszeichen (Prüf und Überwachungszeichen
DIN 66358) und einer Registriernummer zu erkennen ist. Verweht
ein Stück Holzkohle, sollte es möglichst gut im Auge behalten werden,
damit es nicht zu einem Brand kommt. Wer glaubt, an einer anderen Stelle des Gartens
besseren Wind zu haben, sollte auf keinen Fall den heißen Grill tragen.
Nur mit kaltem Grill kann man den Standort gefahrlos wechseln. Die
Restglut sollte mit Sand gelöscht und nicht in den Abfalleimer geleert werden.
Kohle nie auf dem Rasen oder auf den Acker ausglühen lassen, denn
immer wieder ziehen sich Kinder schwerste Verbrennungen zu, weil sie in die Glut
gegriffen haben oder in noch glühende Holzkohlenreste getreten sind. Deshalb
sollten Kinder auch immer vom Grillfeuer ferngehalten werden, am besten mit einer
Barriere, zum Beispiel ein Seil, das auf Pflöcken um den Grill gespannt wird.
Der Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien sollte
immer 5 Meter betragen. Nochmals
unsere Tipps in Kurzform: - Feuer
niemals mit Spiritus oder Benzin entzünden.
- Niemals
brennbare Flüssigkeiten auf die schon glühenden Kohlen schütten.
- Holzkohleanzünder
nach Gebrauchsanleitung verwenden.
- Ein
Blasebalg unterstützt den schnellen Glutaufbau, dabei aber auf Funkenflug
achten!
- Kinder
laufen durch den Garten, daher auf Standfestigkeit des Grills achten und eine
Sicherheitsabsperrung (z.B. Stühle) aufstellen.
- Den
Grill nie unbeaufsichtigt brennen lassen.
- Nach
dem Grillen die Kohlen ausbrennen lassen. Nicht mit Wasser ablöschen. Beim
plötzlichen Ablöschen mit Wasser entstehen große Mengen von heißem
Wasserdampf, der Verbrühungen verursachen kann (1 Liter Wasser ergibt 1.700
Liter Wasserdampf!).
- Kohle
zum ausglühen nie auf den Rasen oder auf den Acker schütten.
Wenn
doch etwas passiert ist: - Verbrennungen
oder Verbrühungen sofort und mindestens 15 Minuten mit Wasser kühlen.
- Notruf
(112) sofort veranlassen.
- Brennende
Personen auf den Boden werfen und über den Boden rollen. Nicht das Feuer
ausklopfen, dabei würde es sich durch das zufächern von Sauerstoff noch
mehr ausbreiten.
- Entstehungsbrände
löschen.
- Betroffene
Personen beruhigen, betreuen und die Beine hochlagern (Schocklagerung).
Weitere
nützliche Informationen zu den Themen: Grillen und Brandverletzungen bei
Kindern finden Sie unter: www.paulinchen.de
der Elterninitiative brandverletzter Kinder.  
Weitere
Sicherheitstips:
© 2001- Freiwillige Feuerwehr Neu Wulmstorf.
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